Jahresprognose erneut gesenkt
L'Oreal spürt die Konsumflaute

Die Konsumflaute macht dem französischen Kosmetikkonzern L'Oreal weiter zu schaffen. Bereits zum zweiten Mal binnen drei Monaten musste der weltweit größte Hersteller von Schönheitsprodukten am Donnerstag seine Umsatzprognose senken. Die für das dritte Quartal vorgelegten Zahlen lagen unter den Erwartungen.

HB PARIS. Zuvor hatten bereits Avon als größter Direktverkäufer von Kosmetika und Estee Lauder enttäuscht. L'Oreal rechnet nun im Geschäftsjahr mit einem Umsatzwachstum von vier Prozent. Ende August hatten die Franzosen noch sechs Prozent angekündigt und im Juli zwischen sechs und acht Prozent. Auch beim Gewinn äußerte sich der Hersteller von Garnier- und Biotherm-Produkten, der für zweistellige Steigerungsraten bekannt ist, zurückhaltend: Der Gewinn je Aktie werde 2008 bereinigt um Wechselkursschwankungen zwischen sieben und acht Prozent zulegen, hieß es.

Im dritten Quartal steigerte L'Oreal seinen Umsatz auf vergleichbarer Basis um 2,7 Prozent auf 4,26 Mrd. Euro. Analysten hatten ein Wachstum von fünf Prozent auf 4,32 Mrd. Euro erwartet.

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