Jahresstart 2006
IWKA schreibt weiter Verlust

Der Karlsruher Anlagenbauer IWKA hat den Umsatz in den ersten drei Monaten des Jahres gesteigert. Unterm Strich standen jedoch erneut rote Zahlen.

HB FRANKFURT. Das Unternehmen verbuchte nach Angaben vom Dienstag einen Verlust von 6,4 Mill. Euro, nachdem im gesamten Vorjahr ein Minus von knapp 150 Mill. Euro verkraftet werden musste. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern sank auf 0,3 Mill. Euro von 2,7 Mill. Euro im Vorjahresquartal. Die Firma lag damit nahe der Analysten-Schätzungen.

Den Umsatz steigerte IWKA allerdings um 10,3 Prozent auf 354,6 Mill. Euro, der Auftragseingang legte um 15 Prozent auf 500 Mill. Euro zu. Während der Bereich Verpackungstechnik um sechs Prozent schrumpfte, erhöhten sich die Erlöse in der Robotertechnik um knapp die Hälfte und in der dominierenden Automobiltechniksparte um fünf Prozent.

Für das Gesamtjahr 2006 rechnet IWKA auf Grund der verbesserten Auftragslage mit einer positiven Entwicklung beim operativen Ergebnis. Auch die Fortsetzung des Konzernumbaus soll zur Ertragsverbesserung beitragen. Im vergangenen Jahr hatte IWKA den Preisdruck der Autohersteller zu spüren bekommen, die Hauptabnehmer seiner Industrieroboter und Anlagentechnik sind. Der Vorstand reagierte mit einem Sparprogramm und dem Verkauf zahlreicher unrentabler Töchter mit Buchverlusten.

Die im MDax notierte IWKA-Aktie startete am Dienstag mit einem leichten Kursplus in den Handel.

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