Japan und USA abgeschlagen auf den folgenden Plätzen
Deutsche Maschinenbauer sind Weltspitze

Der deutsche Maschinenbau hat abermals mehr exportiert und seine Führungsposition in der Welt damit ausgebaut. Der Vorsprung zur Nummer zwei, Japan, ist groß.

HB FRANKFURT. Der Marktanteil der deutschen Hersteller stieg 2004 von 19,1 Prozent im Vorjahr auf 19,3 Prozent, wie der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) am Donnerstag mitteilte. 2002 hatte der Anteil noch bei 18,9 Prozent gelegen. Zu den weltweiten Maschinenausfuhren im Wert von 505 Milliarden Euro steuerte Deutschland 97,8 Milliarden Euro bei.

Auf Platz zwei der größten Maschinen-Exporteure landeten die japanischen Produzenten, die ihren Anteil von 12,6 auf 13,3 Prozent steigerten. Die USA auf dem dritten Rang mussten einen leichten Rückgang ihres Anteils von 12,5 auf 12,4 Prozent hinnehmen.

Das stärkste Exportwachstum mit einem Plus von mehr als 46 Prozent in Landeswährung verzeichnete erneut der chinesische Maschinenbau, der weltweit auf Platz sieben liegt. China werde auch als Absatzmarkt für deutsche Maschinen immer wichtiger, erklärte VDMA-Hauptgeschäftsführer Hannes Hesse: „Im Reich der Mitte konnte der deutsche Maschinenbau ein beeindruckendes Plus von 26 Prozent erwirtschaften. Damit war dies für die nach China exportierenden deutschen Maschinenbauer das fünfte Wachstumsjahr in Folge.“

Deutsche Unternehmen sind nach VDMA-Angaben in 21 von 31 Fachzweigen führend auf dem Weltmarkt, darunter in der Druck- und Papiertechnik mit einem Marktanteil von 32 Prozent und in der Antriebstechnik mit 25 Prozent.

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