Japananische Autobauer obenauf
BMW in den USA auf Rekordjagd

Die großen US-Autokonzerne haben auf ihrem Heimatmarkt im Mai ordentlich Gas gegeben. Die deutschen Autobauer blicken eher auf einen durchwachsenen Monat zurück. Es gibt Ausreißer nach oben und nach unten.

HB DETROIT. Der Münchener BMW-Konzern erzielte in den USA nach eigenen Angaben das beste Absatzergebnis in einem Monat überhaupt. Europas größter Automobilhersteller Volkswagen steigerte seinen US-Absatz nach einem schwachen Jahresbeginn im Mai erneut leicht. Mit hohen zweistelligen Zuwachsraten stellten japanische Autokonzerne jedoch die meisten Konkurrenten in den Schatten. Ungeachtet hoher Rohöl- und Benzinpreise wurden in den USA nach Aussage des GM-Chefs Rick Wagoner mehr benzindurstige geländegängige Fahrzeuge und leichte Nutzfahrzeuge verkauft denn je.

Die Firmen geben ihre Verkaufszahlen arbeitstäglich bereinigt an - der Mai dieses Jahres hatte 26 Arbeitstage nach 27 im Vorjahresmonat. Der Gesamtabsatz aller Hersteller am US-Markt stieg im Mai um 7,4 % auf 1,629 Mill. Fahrzeuge. Das entspricht einem auf das Jahr hochgerechneten Gesamtabsatz von 17,83 Millionen.

BMW knüpfte an seine jüngsten Verkaufserfolge und setzte zwölf Prozent mehr Autos in den USA ab. Insgesamt wurden 27 787 BMW- und Mini-Fahrzeuge nach 25 765 vor einem Jahr verkauft. Die Nachfrage nach dem Mini sei weiterhin stark, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

VW habe im Berichtsmonat mit 28 072 Fahrzeugen 4,3 % mehr an Kunden ausgeliefert, erklärte der Wolfsburger Automobilhersteller. Ein Jahr zuvor seien es 27 941 Autos gewesen. Für Volkswagen of America verstärke sich mit den Absatzzahlen des Mai der Trend zu einer weiteren Stabilisierung auf dem von sehr hohen Rabatten geprägten US-Markt. Dagegen setzte die Ingolstädter Konzern-Tochter Audi weniger Fahrzeuge in den USA ab. Die Zahl der Auslieferungen ging um 9,1 % auf 6874 von 7857 Autos zurück.

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