Japanische Analysten sind skeptisch
Das Reich der Mitte rückt bei Shiseido ins Zentrum

Der japanische Kosmetikhersteller Shiseido will in Europa und Asien richtig Gas geben, um aus seiner derzeitigen Ertragsschwäche mittelfristig wieder herauszukommen. Besonders auf dem chinesischen Markt will die weltweite Nummer vier unter den Kosmetikproduzenten erhebliche Marktanteile hinzugewinnen.

HB DÜSSELDORF. „Bis 2008 wollen wir unsere Präsenz in China auf über 5000 Verkaufsstellen steigern“, sagte Shiseido-Vorstandsmitglied Masami Hamaguchi dem Handelsblatt.

Der in erster Linie auf Hautpflegeprodukte spezialisierte Kosmetikhersteller ist im Reich der Mitte zwar schon seit über 20 Jahren vertreten, hat aber bisher nur ein Netz von rund 100 Shops aufgebaut. Vor allem von der bereits auf dem chinesischen Markt eingeführten Marke „Aupres“, die im Gegensatz zu den sonst hochpreisig angesiedelten Shiseido-Produkten das mittlere Preissegment abdeckt, verspricht sich Shiseido viel Erfolg bei der wachsenden chinesischen Mittelschicht. In den chinesischen Ballungsräumen und Sonderwirtschaftszonen finden Shiseido-Produkte inzwischen immer mehr zahlungskräftige Käuferinnen.

In Europa, wo Shiseido 42 Prozent seines Auslandsumsatzes erzielt, ist Deutschland vor Italien der wichtigste Markt für die Japaner: Nach einer Steigerung von neun Prozent im ersten Halbjahr 2004 erwartet Shiseido bis zum Ende des Geschäftsjahres Ende März 2005 einen Umsatz von 75 Mill. Euro.

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