Japanischer Autobauer Honda bricht der Gewinn weg

Nicht nur Toyota, auch Honda stehen nach dem Erdbeben harte Zeiten bevor. Wegen nachlassender Verkaufszahlen ist der Gewinn des Autobauers heftig eingebrochen.
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Tokio

Beim japanischen Autobauer Honda ist im Quartal der Gewinn um gut 38 Prozent eingebrochen. Durch die Erdbebenkatastrophe vom 11. März sei die Produktion schwer gestört worden, berichtete das Unternehmen am Donnerstag.

Der Gewinn sank im Zeitraum von Januar bis März auf 44,55 Milliarden Yen (367,36 Millionen Euro). Der Umsatz ging um fast 3 Prozent auf 2,2 Billionen Yen zurück. Für das im März zu Ende gehende Geschäftsjahr sei es schwierig, eine Prognose zu geben, betonte Honda. Es sei noch unklar, wie schnell sich der Autobauer von den Folgen von Erdbeben und Tsunami erholen werde.

Wegen Teilemangels will Honda seine Produktion in Brasilien vom 23. Mai bis zum 3. Juni unterbrechen und die Bänder im Werk São Paulo anhalten.

Auch Toyota hat seit dem Erbeben mit zerstörten Fabriken und unterbrochenen Lieferketten zu kämpfen. Allein im März hatte Toyota in Japan knapp zwei Drittel weniger Autos gebaut als im Vorjahresmonat. Weltweit ging die Produktion um knapp 30 Prozent zurück. Jüngsten Angaben zufolge rechnet der Autobauer erst zum Jahresende mit einer Rückkehr der Produktion auf ein normales Niveau.

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