Japanischer Autobauer
Hondas Direktorium wird weiblicher

In die Geschäftsführung des japanischen Autobauers zieht zum ersten Mal ein Ausländer ein: Issao Mizoguchi wird zum 1. April geschäftsführendes Mitglied. Erstmals zieht auch eine Frau in das Direktorium ein.
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TokioIn Hondas Führungsetage bricht eine neue Zeit an: Mit Issao Mizoguchi zieht erstmals ein Ausländer in die bislang nur von Japanern besetzte Geschäftsführung ein. Der Brasilianer mit japanischen Wurzeln wird zum 1. April eines von 23 geschäftsführenden Mitgliedern (Operating Officer) im Top-Management des drittgrößten japanischen Autobauers. Bislang war er schon in leitender Position bei Honda in Südamerika tätig. Außerdem gab der Konzern am Montag die Nominierung der Professorin Hideko Kunii als Mitglied des 13-köpfigen Direktoriums bekannt, die die erste Frau in dem Führungsgremium sein wird.

Die international agierenden, traditionell aber von einer männlichen Führungselite geleiteten japanischen Unternehmen stehen vor der Herausforderung, ihre Geschäftsführung globaler aufzustellen. Anders als seine Konkurrenten Toyota und Nissan hielt sich Honda aber bislang zurück, wenn es darum ging, Frauen und Ausländer in die Führungsetage in Japan zu lassen. Dies soll sich nun ändern.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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