Japanischer Produzent

Stahl von Nippon weniger nachgefragt

Besonders in China verzeichnet Nippon Steel sinkenden Absatz. Der Gewinn (Ebitda) ging darum um fast 40 Prozent zurück. Positiv sieht das Unternehmen dafür den Rückgang der Rohstoffkosten.
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Die Rohstoffkosten für Stahlproduzenten werden sinken, sagen Analysten. Quelle: dpa

Die Rohstoffkosten für Stahlproduzenten werden sinken, sagen Analysten.

(Foto: dpa)

TokioDer japanische Stahlkonzern Nippon Steel spürt die schwächere Nachfrage aus China. Der Gewinn vor Steuern und Sonderkosten brach im abgelaufenen Geschäftsjahr 2011/12 um knapp 37 Prozent auf 143 Milliarden Yen (1,3 Milliarden Euro) ein. Das teilte die weltweite Nummer vier heute mit.

Die Talfahrt fiel allerdings geringer aus als von Analysten erwartet. Dazu trugen der jüngste Rückgang des Yen sowie die Erholung in der japanischen Autoindustrie bei.

Nippon Steel erzielt rund die Hälfte seines Umsatzes im Ausland und liefert Stahl für die Bau-, die Werft- und die Autoindustrie.

Analysten gehen davon aus, dass der erwartete Rückgang bei den Rohstoffkosten dem Stahlkocher im laufenden Quartal zugutekommt. Es sei aber noch eine schwächere Erzeugung zu erwarten: von 7,5 bis 7,6 Millionen Tonnen nach 7,75 Millionen Tonnen im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Erholung werde in den Monaten Juli bis September eintreten, teilte der Konzern weiter mit.

Nippons Steels kleinerer Rivale JFE Holdings hatte in der vergangenen Woche den ersten Jahresverlust in seinem Stahlgeschäft in der Unternehmensgeschichte bekanntgegeben.

  • rtr
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