Jeder zweite Diesel aus Deutschland
Deutschland bremst Westeuropas Automarkt

Die Mehrwertsteuer-Erhöhung zu Jahresbeginn in Deutschland hat das Wachstum des europäischen Automarktes im Januar gebremst.

HB FRANKFURT. Die Zahl der verkauften Autos habe im Vergleich zum Vorjahresmonat um ein halbes Prozent auf rund 1,2 Mill. zugelegt, teilte der Verband der Automobilindustrie (VDA) am Mittwoch in Frankfurt mit. Den deutschen Markt herausgenommen, habe das Plus drei Prozent betragen, erklärte VDA-Präsident Bernd Gottschalk. In Deutschland waren wegen der Mehrwertsteuer-Erhöhung im Januar weniger Autos verkauft worden.

Der VDA berief sich in seiner Mitteilung auf Daten des europäischen Branchenverbands ACEA, der seine Januar-Zahlen erst am Donnerstag bekannt geben wollte. Für das Gesamtjahr erwartet der VDA eine Zahl von 14,6 Mill. Neuzulassungen, was in etwa dem Vorjahreswert entspreche.

Von den deutschen Marken haben Gottschalk zufolge vor allem Opel und Mercedes ihren Absatz steigern können. Kräftig zulegen konnten die deutschen Autohersteller in Frankreich, wo sie ihren Marktanteil laut VDA um zwei Prozentpunkte auf gut 29 Prozent steigerten. Hiervon hätten vor allem Volkswagen und BMW profitiert.

Erfolgreich seien die deutschen Konzernmarken vor allem im Dieselgeschäft, erklärt der Branchenverband. Aus ihrer Produktion stamme jeder zweite in Westeuropa verkaufte Diesel-Pkw.

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