Industrie
Jenoptik bestätigt Jahresprognose

dpa-afx JENA. Der Technologiekonzern Jenoptik hat nach Zahlen für das erste Quartal seine Prognose für das Gesamtjahr 2005 bestätigt. Danach rechnet das im TecDax notierte Unternehmen mit einem Konzernumsatz von 1,9 bis 2,1 Mrd. Euro. Im Vorjahr hatte das Unternehmen 2,52 Mrd. Euro umgesetzt. Der Rückgang resultiert aus der Entkonsolidierung der M+W Zander Gebäudetechnik Gmbh. Nach einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 81,1 Mill. Euro in 2004 peilt Jenoptik im laufenden Geschäftsjahr ein Ebit von 60 bis 70 Mill. Euro an.

Von Januar bis März verdiente Jenoptik bei leicht höherem Umsatz deutlich weniger als ein Jahr zuvor. Das Ebit sei auf 10,8 (Vorjahr: 35,7) Mill. Euro gesunken, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Jena mit. Jenoptik begründete den Rückgang damit, dass das Ergebnis im Vorjahreszeitraum durch Sondereffekte in Höhe von knapp 36 Mill. Euro stark beeinflusst worden sei. Der Umsatz nahm hingegen in der Berichtsperiode um 2,3 Prozent auf 409,1 Mill. Euro zu. Ohne die noch in den Vorjahreszahlen enthaltene Gebäudetechnik betrage das Umsatzplus sogar rund 25 Prozent, hieß es weiter. Jenoptik hatte den Bereich Ende 2004 entkonsolidiert.

Die Aktie verlor bis zum Mittag 0,58 Prozent auf 8,55 Euro. Der TecDax gewann gleichzeitig 0,42 Prozent auf 512,76 Punkte.

Das Ergebnis vor Steuern (EBT) betrug im ersten Quartal 2005 5,1 (Vorjahr: 20,8) Mill. Euro. Der Überschuss lag bei 2,4 (Vorjahr: 14) Mill. Euro. Ohne Sondereffekte sei das Ergebnis nach Steuern im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich gestiegen, teilte Jenoptik weiter mit. Dies sei neben dem operativen Plus auch auf die Verbesserung des Finanzergebnisses zurückzuführen. Der Konzern veröffentlicht erstmals den Quartalsbericht nach International Financial Reporting Standards (Ifrs).

Die Analysten von SES Research beurteilten die Bilanzdaten der Jenoptik AG als "in Ordnung". Das gelte trotz des auf den ersten Blick deutlichen Ergebnisrückgangs des operativen Ergebnisses im Jahresvergleich, der vollständig auf Sondereffekten beruhe. "Der operative Ertrag im ersten Quartal bedeutet eine recht deutliche Steigerung", hieß es in einer Studie. Die Unternehmensprognose für das Ebit bezeichneten die Branchenexperten als ein "realistisches" Ziel.

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