Joghurt-Hersteller
Danone muss in Spanien die Preise senken

In Südeuropa wird der Joghurt-Hersteller seine Produkte zu den aktuellen Preisen nicht mehr los. In Spanien will Danone reagieren und preiswerteren Anbietern Konkurrenz machen.
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ParisDie Schuldenkrise in Südeuropa macht sich auch beim weltgrößten Joghurt-Hersteller Danone bemerkbar. Wegen der hohen Arbeitslosigkeit in Spanien will der Anbieter von Marken wie Actimel und Activia dort seine Molkereiprodukte billiger machen, wie das Management am Freitag ankündigte. Viele spanische Kunden hätten Danone-Produkte zunehmend zugunsten preiswerterer Joghurts im Kühlregal stehen gelassen. Das südeuropäische Land ist ein wichtiger Markt für Danone und trägt zwölf Prozent zum Gewinn und sieben Prozent zum Umsatz bei.

Eine Trendwende im Geschäftsumfeld sieht das Unternehmen auf kurze Sicht nicht. "Nach unserem Szenario bleibt die Lage in der zweiten Jahreshälfte schwierig - sehr schwierig in Südeuropa und komplex in Europa", sagte Finanzvorstand Pierre-Andre Terisse am Freitag. Im Heimatmarkt Frankreich sei das Geschäft solide, in Italien dagegen komplizierter.

Danone meldete für das erste Halbjahr einen um 1,4 Prozent auf rund 1,5 Milliarden Euro gestiegenen Nettogewinn. Der Umsatz legte um fast sechs Prozent auf knapp 10,5 Milliarden Euro zu. Damit lag das Unternehmen geringfügig über den Erwartungen von Analysten. Die Danone-Aktie lag 1,7 Prozent im Plus.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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