Johnson & Johnson: Starker Dollar macht US-Pharmakonzern zu schaffen

Johnson & Johnson
Starker Dollar macht US-Pharmakonzern zu schaffen

Währungsbereinigt können sich die Erlöse von Johnson & Johnson zwar sehen lassen. Wegen des starken US-Dollars gaben sie jedoch um mehrere Milliarden nach. Die Hälfte des Umsatzes macht der US-Pharmakonzern im Ausland.

BerlinDer starke Dollar hat dem US-Pharma- und Konsumgüterkonzern Johnson & Johnson im vierten Quartal zugesetzt. Die Erlöse gaben um 2,4 Prozent auf 17,8 Milliarden Dollar nach, wie der Anbieter von Penaten- und Neutrogena-Creme sowie Listerine-Mundspülung am Dienstag mitteilte. Währungsbereinigt seien sie um 4,4 Prozent gestiegen.

Johnson & Johnson erwirtschaftet fast die Hälfte seines Umsatzes außerhalb der USA. Dank guter Geschäfte der Pharma- und Körperpflegesparte und geringerer Sonderkosten legte der Gewinn von Oktober bis Dezember um 28 Prozent auf 3,22 Milliarden Dollar zu.

Gut lief es dem Unternehmen aus New Brunswick zufolge unter anderem beim Allergiemittel Zyrtec, dem neuen Diabetes-Medikament Invokana und der Krebsarznei Imbruvica. Einen Umsatzrückgang gab es hingegen wegen neuer Konkurrenzpräparate beim wichtigen Hepatitis-Mittel Olysio.

Erst in der vergangenen Woche hatte Johnson & Johnson angekündigt, wegen einer anhaltenden Flaute rund 3000 Stellen in der Medizintechnik zu streichen. Das Geschäft bereitet dem Unternehmen seit längerem Probleme.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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