Joint Venture mit Caterpillar
Opel lagert Ersatzteilgeschäft aus

Der Autohersteller steht kurz davor, sein Ersatzteilgeschäft in ein Gemeinschaftsunternehmen auszulagern. Dieses betreibt Opel gemeinsam mit dem US-Unternehmen Caterpillar.

hz/HB FRANKFURT. Nach Informationen aus Unternehmenskreisen haben sich Opel-Chef Hans Demant und der US-Konzern darauf verständigt, bis zu 1 200 Beschäftigte an den Standorten Bochum, Rüsselsheim und Rom in das neue Unternehmen zu überführen. Das Bundeskartellamt hat die Pläne bereits genehmigt. Der Opel-Mutterkonzern General Motors (GM) wollte die Informationen nicht kommentieren.

Logistik, Lagerhaltung und Transport der Ersatzteile sollten künftig von einem Gemeinschaftsunternehmen übernommen werden, verlautete am Mittwoch aus Unternehmenskreisen in Rüsselsheim. Eine Einigung werde bis Jahresende erwartet. Der Betriebsrat hatte seine Zustimmung davon abhängig gemacht, dass die Mitarbeiter Arbeitsverträge bekommen, die die Opel-Konditionen für mindestens zehn Jahre garantieren.

Die Auslagerung ist Teil des geplanten Stellenabbaus bei Opel. Der Mutterkonzern General Motors (GM) hatte seiner defizitären Tochter im März ein striktes Sparprogramm verordnet. Danach werden bis 2007 bei Opel 9000 der 32 000 Stellen gestrichen. Fast 6000 Beschäftigte sind nach Unternehmensangaben seitdem mit Abfindungen ausgeschieden. Das Restrukturierungsprogramm sieht auch die Auslagerung von Unternehmensteilen vor, um die Mitarbeiterzahl weiter zu reduzieren. Im Gegenzug ist die Existenz der Werke Rüsselsheim, Bochum und Kaiserslautern bis 2010 gesichert. Das gesamte Sanierungsprogramm soll die Kosten bei Opel jährlich um 500 Millionen Euro reduzieren. In das

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