Joint Venture mit Konkurrent
MAN bekräftigt zusätzliches Engagement in China

Der LKW-Hersteller MAN will die weit reichende Zusammenarbeit mit dem chinesischen Konkurrenten Weichai Power so schnell wie möglich besiegeln. „Das ist eher eine Frage von Tagen als von Wochen“, hieß es nach Handelsblatt-Informationen in Industriekreisen.

DÜSSELDORF. Ursprünglich sollte eine Rahmen-Vereinbarung zur Kooperation bereits während des laufenden China-Besuchs von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) unterzeichnet werden, sei dann aber zunächst an formalen Schwierigkeiten gescheitert. Zur Delegation der Kanzlerin zählte auch MAN-Chef Hakan Samuelsson.

Mit dem börsennotierten Weichai-Konzern strebt MAN laut Industriekreisen eine langfristige Zusammenarbeit im Rahmen eines Joint Ventures an. Die Details der Kooperation indes seien noch nicht geklärt, zunächst gehe es um die Unterzeichnung einer Absichtserklärung (Letter of Intent), hieß es im Umfeld des deutschen Konzerns. Langfristig könne aus dem Engagement ein Milliardengeschäft erwachsen.

Jedenfalls weite MAN mit Weichai sein China-Engagement erheblich aus. Die Chinesen sind der führende Hersteller für Diesel-Motoren in LKWs und gehören zu den fünf führenden LKW-Herstellern des Landes. Der Markt für schwere LKWs in China boomt, im vorigen Jahr wurden dort nach offiziellen Zahlen gut 307 000 schwere LKWs aus fast ausschließlich inländischer Produktion verkauft.

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