Jubiläum als Impulsgeber
WMF trotz Gewinneinbruch zuversichtlich

In seinem Jubiläumsjahr bleibt der Haushaltswaren-Herstellers WMF trotz eines Gewinneinbruchs im ersten Halbjahr 2003 zuversichtlich. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ging um mehr als zwei Drittel auf 1,7 Mill. € zurück, teilte das börsennotierte Unternehmen am Dienstag in Geislingen (Kreis Göppingen) mit.

HB/dpa GEISLINGEN AN DER STEIGE. Gründe seien der schwache Umsatzverlauf und Sonderaufwendungen für das 150-jährige Firmenjubiläum, die allerdings im zweiten Halbjahr für neue Impulse sorgen sollen. Die Erlöse blieben dank einer Übernahme konstant (262,8 Mio Euro), ohne diesen Effekt wäre ein Rückgang von fünf Prozent zu verzeichnen gewesen.

Im ersten Quartal 2002 waren große Sonderaufträge für Kaffeemaschinen abgewickelt worden, die sich im Vergleich nun als Rückgang beim Umsatz bemerkbar machten. Kaffeeautomaten bereiten dem Unternehmen allerdings auch neue Freude: Jüngst gingen Bestellungen für die Ausrüstung von Kreuzfahrtschiffen ein, hinzu kommt in diesem Bereich die Zusammenarbeit mit dem Schweizer Spezialisten M. Schaerer. Mehr Zuspruch der Konsumenten erhofft sich WMF von einer Werbekampagne zum Jubiläum des Traditionsunternehmens, die für September und Oktober geplant ist. Der Vorstand erwartet daher, bei Umsatz und Ergebnis das Vorjahresniveau zu erreichen.



Die Zahl der Mitarbeiter ging zum 30. Juni im Jahresvergleich um 111 auf 5391 weltweit zurück. Der Schließung eines Werks in Singapur mit 200 Beschäftigten und einem Stellenabbau in der WMF AG standen der Erwerb des Backformen-Herstellers W.F. Kaiser und der Aufbau einer neuen Produktionsgesellschaft in China gegenüber.



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