Jürgen Thomas
Leipziger ist der „Vater des A380“

Mit 68 Jahren ist er noch einmal Vater geworden: Jürgen Thomas' Baby heißt Airbus A380. 1996 übernahm er die Verantwortung für das milliardenschwere A3XX-Programm. Thomas, heute Mitglied des Airbus-Exekutiv-Komitees, wurde 2001 als „Manager des Jahres“ der Luft- und Raumfahrtindustrie ausgezeichnet.

HB HAMBURG/TOULOUSE. Er gilt als „VATER des A380“: der gebürtige Leipziger Jürgen Thomas. Thomas (68) studierte in München Maschinenbau und Aerodynamik. Er begann seine Karriere im Flugzeugbau 1962 bei der Ernst Heinkel GmbH. Drei Jahre später landete er bei den Vereinigten Flugtechnischen Werken (VFW) in Bremen. In Bremen war er an der Entwicklung so gut wie aller zivilen und militärischen Projekte von VFW beteiligt.

Als Chefingenieur des Airbus A310-Programms und später als Manager des kompletten A300/A310-Programms nahm er von 1976 bis 1988 eine Schlüsselstellung bei Airbus Industrie in Toulouse ein. Nach seinem Wechsel nach Hamburg 1988 wurde Thomas Chefplaner des anfangs viel gefeierten und am Ende doch gescheiterten deutsch-chinesischen Gemeinschaftsprojekts MPC 75 und parallel verantwortlicher Direktor des europäisch-amerikanischen VLCT-Projekts eines gemeinsamen transatlantischen Großraumflugzeugs, das schließlich an der Unvereinbarkeit der Interessen scheiterte.

Thomas' Sternstunde schlug im März 1996, als er die Verantwortung für das milliardenschwere A3XX-Programm übernahm. Thomas, heute Mitglied des Airbus-Exekutiv-Komitees, wurde 2001 als „Manager des Jahres“ der Luft- und Raumfahrtindustrie ausgezeichnet.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%