Jurist soll Airline auf Kurs bringen: Alitalia-Chef tritt zurück

Jurist soll Airline auf Kurs bringen
Alitalia-Chef tritt zurück

Nach fast drei Jahren an der Spitze der krisengeschüttelten Alitalia hat Vorstandschef Giancarlo Cimoli das Handtuch geworfen.

HB ROM. Der Manager scheide auf eigenen Wunsch aus dem Unternehmen aus, berichtete die Zeitung „La Repubblica“ am Samstag. Als Nachfolger hatte das Wirtschaftsministerium in Rom bereits am Freitagabend den Professor für Handelsrecht Berardino Libonati vorgeschlagen. Seine Nominierung werde voraussichtlich auf der Aktionärsversammlung am 22. Februar bestätigt, hieß es. „Giancarlo Cimoli tritt ab, der Mann der die Sanierung hätte vorantreiben sollen und stattdessen 1,4 Milliarden Euro Nettoverluste angehäuft hat“, schrieb das Blatt. Das Ministerium hat neben dem 72-jährigen Libonati vier weitere angesehene Manager für den Aufsichtsrat nominiert. Libonati ist derzeit der Präsident der Banca di Roma. Der angesehene Rechtswissenschaftler sitzt unter anderem im Aufsichtsrat der Mediobanca und des Reifenherstellers Pirelli.

Der italienische Staat hält derzeit noch 49,9 Prozent an der maroden Fluglinie, will aber mindestens 30,1 Prozent verkaufen. Zuletzt hatten bereits die Bank UniCredit, das Finanzunternehmen Management&Capitali (M&C) des italienischen Großindustriellen Carlo De Benedetti und die italienische Fluglinie Air One Interesse am Kauf der Anteile bekundet.

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