Kabelprobleme
VW holt zigtausende Jettas in die Werkstätten

Die US-Tochter von Volkswagen ruft in den USA wegen Problemen mit der Verkabelung 71.000 Jettas in die Werkstätten zurück.
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Herndon

VW holt in den USA rund 71.000 brandneue Jettas in die Werkstätten.

Dabei soll die Verkabelung für Diebstahlwarnanlage und Hupe modifiziert werden. Es handele sich um einen freiwillige Rückrufaktion, teilte Volkswagen of America am Montag in Herndon (Bundesstaat Virginia) mit. Es habe weder Unfälle noch Verletzungen infolge des zu behebenden Fehlers gegeben. Betroffen seien Jettas des aktuellen Modelljahrs, die zwischen März 2010 und März 2011 gefertigt wurden.

Bereits im vergangenen Dezember startete Volkswagen einen Massenrückruf, der unter anderem das in den USA und Kanada sehr beliebte Modell Jetta betraf. Wegen falsch verlegter Spritleitungen sollten 377.000 Wagen in Nordamerika in die Werkstätten.

Damals hieß es, die Kraftstoffleitungen seien so verlegt worden, dass sie bei Vibrationen an anderen Teilen scheuerten, und so auf die Dauer undicht werden könnten. Sollte Benzin austreten, bestünde Feuergefahr. Der Rückruf war laut eines Konzernsprechers aber rein vorsorglich.

Seit dem Toyota-Debakel sind die Autohersteller übervorsichtig geworden, was technische Mängel angeht. Klemmende Gaspedale und rutschende Fußmatten hatten dort gleich mehrfach zu einem millionenfachen Rückruf und einem schweren Imageschaden geführt.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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