Kältetechnik-Sparte 2004 an Carrier verkauft
1 300 Stellen bei ehemaliger Linde-Sparte gefährdet

Bei der ehemaligen Kältetechnik-Sparte des Linde-Konzerns sind nach dem Verkauf an das US-Unternehmen Carrier einem Zeitungsbericht zufolge 1 300 der 2 500 Arbeitsplätze in Deutschland gefährdet.

HB FRANKFURT. Jeder zweite Arbeitsplatz könnte durch Verlagerung ins Ausland - etwa nach Tschechien - wegfallen, berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ in ihrer Mittwochausgabe. Das Blatt beruft sich auf Angaben von Hajo Rübsam, Zweiter Bevollmächtigter der IG Metall Wiesbaden und Aufsichtsratsmitglied der Linde Kältetechnik.

Demnach seien allein am Standort in Wiesbaden-Kostheim 800 Mitarbeiter von einem geplanten Restrukturierungsprogramm betroffen. Im Kölner Werk drohe der Verlust von 200 Arbeitsplätzen. Hinzu komme ein geplanter Abbau von 300 Stellen im Vertrieb und Service. Der Wiesbadener Linde-Konzern hatte seine Kältetechnik-Sparte im vergangenen Jahr an die United-Technologies-Tochter Carrier verkauft.

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