Kaeser besucht Putin
Siemens hält an Investitionen in Russland fest

„Wir setzen auf eine langfristige Wertepartnerschaft“: Siemens-Chef Joe Kaeser will an den Investitionen in Russland nicht rütteln. Angesichts der Krimkrise solle man „miteinander und nicht übereinander“ sprechen.
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Nowo-OgarjowoSiemens will trotz des angespannten Verhältnisses zwischen Moskau und Berlin weiter in Russland investieren. „Wir setzen auf eine langfristige Wertepartnerschaft“, sagte der Vorstandsvorsitzende Joe Kaeser am Mittwoch bei einem Treffen mit Kremlchef Wladimir Putin in der Präsidentenresidenz Nowo-Ogarjowo bei Moskau.

„Siemens und Russland verbindet eine 160-jährige Tradition. Die lange Tradition zeigt, dass wir bei Herausforderungen miteinander und nicht übereinander sprechen sollten“, betonte Kaeser mit Blick auf die Krim-Krise. Siemens habe bereits 800 Millionen Euro in die russische Wirtschaft investiert und ist in Russland vor allem in den Bereichen Energie und Eisenbahnbau stark vertreten. Putin sagte im Gegenzug zu, "für unsere Zusammenarbeit günstige Voraussetzungen zu schaffen".

Kaeser traf in Russland auch den Chef des Gaskonzerns Gazprom, Alexej Miller, wie das russische Unternehmen mitteilte. Beide Seiten hätten sich dafür ausgesprochen, das im Dezember 2011 unterzeichnete Abkommen über eine strategische Partnerschaft fortzusetzen, erklärte Gazprom.

Nach dem Referendum über einen Russland-Beitritt der Krim am vergangenen Sonntag hatte Moskau die Halbinsel in sein Staatsgebiet aufgenommen. Der Westen protestierte dagegen mit der Verschärfung von Sanktionen gegen Russland.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Es gibt's die, die hellen Köpfe! Die Unternehmer können heute bessere Politik machen. Die müssen sich wohl nicht dem Ami unterwerfen...

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