Kalaschnikow: US-Waffenhersteller baut Russen-Gewehr selber

Kalaschnikow
US-Waffenhersteller baut Russen-Gewehr selber

Die Kalaschnikows werden knapp! Wegen der Sanktionen gegen Russland darf US-Waffenproduzent RWC mit dem Originalhersteller des Sturmgewehrs keine Geschäfte mehr machen. Nun soll es die Waffen „made in USA“ geben.
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PhiladelphiaEin Waffenproduzent in den USA will das zuvor aus Russland importierte Sturmgewehr AK-47 Kalaschnikow künftig selbst herstellen. Das Unternehmen RWC mit Sitz in Tullytown nahe Philadelphia an der US-Ostküste wolle im Sommer mit der Produktion beginnen, sagte ein Mitarbeiter am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa. Die Waffe „made in USA“ soll denselben Namen tragen wie das weltweit verbreitete russische Original.

Grund sind die von Präsident Barack Obama verhängten Sanktionen im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise, die im Juli auch den russischen Rüstungskonzern Kalaschnikow trafen. RWC darf seit dem Importverbot keinen Kontakt mehr mit Kalaschnikow haben und mit den Russen keine Geschäfte mehr betreiben. Die bereits importierten Waffen dürfen in den USA aber noch verkauft werden.

Bereits unmittelbar nach der Ankündigung aus Washington hatte bei vielen Waffenhändlern ein Ansturm auf das beliebte Gewehr begonnen. Laut „Washington Post“ kauften einige Kunden gleich acht bis zehn Kalaschnikows zum Preis von 1000 Dollar pro Stück oder mehr.

„Die russischen Originale gelten als die Besten der Besten“, sagte seinerzeit RWC-Vizepräsident Jay Portz.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Kalaschnikow: US-Waffenhersteller baut Russen-Gewehr selber"

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  • Ist eine Kalschnikow made in USA noch ein Russen-Gewehr?
    Will man die Kalaschnikow made in USA von denen made in Russland oder made in Ukraine, oder Made in Bulgaria auf Kriegsschauplätzen der Krisengebiete noch unterscheiden? Da können wir uns ja auf interessante Nachrichten freuen. Wer will das denn so genau wissen, oder?

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