Kali-Produzent
Russischer Fonds will bei Uralkali einsteigen

Der russische Investmentfonds Onexim erwägt eine Beteiligung am Kali-Produzent Uralkali. Das könnte den Streit zwischen Russland und Weißrussland entschärfen.
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MoskauDer russische Investmentfonds Onexim ist einem Medienbericht zufolge an einem Einstieg in den weltgrößten Kali-Düngemittelhersteller Uralkali interessiert. Die Investmentgesellschaft des russischen Milliardärs Michail Prochorow erwäge den Kauf einer Beteiligung an dem K+S -Konkurrenten, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Mittwoch unter Berufung auf drei mit den Plänen vertraute Personen. Uralkali-Großaktionär Suleiman Kerimow möchte Insidern zufolge seinen Anteil von knapp 22 Prozent an dem Unternehmen verkaufen.

Ein Verkauf Kerimows könnte den Streit zwischen Uralkali und dem weißrussischen Staatskonzern Belaruskali über das Ende des Exportkonsortiums BPC entschärfen. Der Ausstieg der Russen hatte Ende Juli in der Branche Furcht vor einem Preisverfall ausgelöst. Zuletzt hatte sich der chinesische Staatsfonds CIC über eine Tochter mit 12,5 Prozent bei Uralkali beteiligt, indem er eine Wandelanleihe in Aktien des russischen Konzerns umtauschte.

Weder Onexim noch Kerimows Investmentgesellschaft Nafta wollten den Bericht kommentieren. Laut einem Insider haben auch andere Unternehmen ihr Interesse an einer Uralkali-Beteiligung angemeldet.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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