Kampfjet
Österreichs Eurofighter-Kauf auf der Kippe

Für zwei Milliarden Euro hat Österreich mehrere Kampfjet Eurofighter gekauft. Doch der Kaufvertrag ist möglicherweise rechtswidrig, ein Expertenteam prüft das derzeit. Ein Ausstieg aus dem Auftrag ist möglich.
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WienÖsterreich behält sich einen Ausstieg aus dem zwei Milliarden Euro schweren Kaufvertrag für den Kampfjet Eurofighter vor. Ein Expertenteam prüfe derzeit, ob das Land die rechtlichen Möglichkeiten dazu habe, sagte Verteidigungsminister Gerald Klug am Freitag. Gelingen könne dies, sollte der Kaufvertrag durch Bestechung zustande gekommen sein.

Österreich hat derzeit 15 Eurofighter im Einsatz. Vor wenigen Tagen waren neue Mängel am Rumpf des Kampfjets ans Licht gekommen. Die deutsche Bundeswehr hatte die geplante Abnahme von sechs Jets daraufhin auf Eis gelegt. In Österreich untersucht derzeit ein Expertenteam, ob die Flugzeuge weiterhin eingesetzt werden können. Einen ersten Zwischenbericht dazu erwarte Klug am Samstag, sagte er.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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