Kampfpreis
iPad drückt Apple-Marge

Der Anlegerliebling aus Kalifornien sieht einige Prozentpunkt weniger hübsch aus - zumindest, wenn es nur um das Verhältnis von Gewinn zu Umsatz geht. Apple bietet das iPad einfach zu billig an.
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HB SAN FRANCISCO. Der Technologiekonzern Apple rechnet auch wegen steigender Absätze seines iPad mit einer weiter sinkenden Brutto-Gewinnmarge. Die Produktpalette habe sich erweitert, hieß es in einer Apple-Mitteilung an die US-Börsenaufsicht am Mittwoch. Zudem sei mit steigenden Kosten für Bauteile zu rechnen.

Apple hatte das iPad im April mit aggressiven Preisen eingeführt. Da beim Verkauf des Tablet-Computers damit prozentual weniger Geld in der Apple-Kasse verbleibt als bei anderen Produkten des Unternehmens, sinkt die konzernübergreifende Marge. Für das Finanzjahr 2010 hat Apple eine Brutto-Gewinnmarge von 39,4 Prozent ausgewiesen, nach 40,1 Prozent im Finanzjahr 2009. Für das Dezember-Quartal wird eine Marge von 36 Prozent erwartet.

Mitte Oktober hatte Apple bei der Vorlage seiner Zahlen für das vierte Quartal die Finanzmärkte mit seiner Gewinnmarge enttäuscht. Sie war um fast fünf Prozentpunkte auf 36,9 Prozent gesunken. Experten hatten mit 38,2 Prozent gerechnet. Gleichwohl hatte ein florierendes Geschäft mit seinen Smartphones Umsatz und Gewinn bei Apple auf Rekordhöhen getrieben.

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