Kapazitätsausbau
GM investiert Millionen in US-Werke

Während bei Opel in Rüsselsheim Kurzarbeit gefahren werden soll, baut der Mutterkonzern General Motors seine Werke im Heimatland aus. 200 Millionen Dollar will der US-Autobauer in neue Kapazitäten investieren.
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BangaloreDie amerikanische Opel-Mutter General Motors (GM) verstärkt ihre Produktionskapazitäten in den USA. GM wird nach eigenen Angaben vom Donnerstag 220 Millionen Dollar in zwei Werke im Bundesstaat Ohio investieren, um die nächste Generation der kompakten Limousine Chevrolet Cruze zu bauen. Damit sollen über 5000 Stellen in Lordstown und Parma erhalten werden. Seit 2009 hat der US-Konzern mehr als 7,3 Milliarden Dollar in seine US-Produktionsanlagen gesteckt.

Opel drosselt dagegen ab Anfang September die Produktion und schickt fast Zehntausend Mitarbeiter in Zwangspause. Ein jahrelanger Zick-Zack-Kurs GMs und die Absatzkrise in Europa haben das Fundament der Firma unterspült, deren Marktanteil seit Jahren sinkt. Dies hat den Rüsselsheimern große Probleme mit Überkapazitäten eingebrockt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Wer Chevrolet kauft entlässt Opel-Mitarbeiter

  • and the winner takes it all...
    GM hat den europäischen Markt wie es aussieht längst abgeschrieben: die konzentrieren sich auf die Märkte der Zukunft.
    GM macht vor, wie es Europa künftig auf den Weltmärkten ergehen wird.
    Aber davon will niemand etwas wissen - merkt ja auch keiner was von.

  • Man kann nur hoffen, dass zumindest das Opel-Entwicklungszentrum in Rüsselsheim eine Zukunft hat.
    Anstatt "made in gemany" wird es künftig meist nur heißen: "german engineered".
    So verhält es sich ja auch schon bei Mercedes und BMW, die eine große Sückzahl ausserhalb Deutschlands herstellen. Und warum sollte es in der Autoindustrie anders sein, als bsw. in der Textilindustrie. Die produkte werden in Deutschland entworfen und irgenwoanders auf der Welt gebaut. Nicht jede deutsche Belegschaft besitzt halt das Privileg eines VW-Gesetzes.

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