Kartell-Vorwurf gegen VW, Daimler, BMW
Schlägt jetzt die Stunde der Kläger?

Nach dem Kartell-Vorwürfen müssen sich die deutschen Autobauer auf eine Welle von Klagen einstellen. Verbraucherschützer rechnen mit zehntausenden Verfahren. Die zuständige EU-Kommissarin will Sammelklagen ermöglichen.
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München, BerlinDen großen deutschen Autobauern droht wegen des möglichen Kartells eine Klagewelle. Deutschlands oberster Verbraucherschützer Klaus Müller geht von Zehntausenden Verfahren aus, in denen Autokäufer Schadenersatz für überteuerte Fahrzeuge verlangen könnten. Wegen der im Raum stehenden Absprachen der Hersteller hätten viele Kunden einen „möglicherweise viel zu hohen Preis“ für ihre Fahrzeuge gezahlt, sagte der Chef des Bundesverbands der Verbraucherzentralen (vzbv) der „Süddeutschen Zeitung“.

Müller wies auf die angeblichen Selbstanzeigen von Daimler und Volkswagen bei den Wettbewerbsbehörden hin, über die der „Spiegel“ erstmals berichtet hatte. Darin sollen die beiden Konzerne schildern, wie sich Automanager von VW, Audi, Porsche, BMW und Daimler jahrelang in geheimen Zirkeln über ihre Fahrzeuge, Kosten, Zulieferer und auch den Umgang mit dem Thema Diesel-Abgase abgesprochen haben.

EU-Kommission und Bundeskartellamt prüfen, ob die Autohersteller gegen das Kartellverbot verstoßen haben. Es drohen Milliardenstrafen. Die Branche, deren Vertreter zu den Vorwürfen bislang schweigen, steht bereits wegen der Abgasaffäre unter Druck. Die Verbraucherzentrale dringt nun darauf, per Gesetz eine Musterklage möglich zu machen, damit mutmaßlich betrogene Kunden nicht einzeln vor Gericht gehen müssen, sondern sich zusammentun können. Das gehöre zu den ersten Aufgaben der künftigen Regierung nach der Bundestagswahl im September, sagte Müller.

Auch EU-Verbraucherschutzkommissarin Vera Jourova hat sich für eine Stärkung der Rechte von Käufern in Europa ausgesprochen. „Der VW-Skandal hat uns eine harte Lektion erteilt“, sagte Jourova der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Als Lehre daraus wolle sie die Möglichkeit europaweiter Sammelklagen einführen. „Ich will, dass die europäischen Verbraucher ihre Kräfte bündeln und ihre Klagen koordinieren können.“

Sie arbeite an einer Initiative für das nächste Jahr. „Wenn wir die Möglichkeit von Sammelklagen schaffen, entlastet das auch das Justizsystem. Außerdem stärkt es das verloren gegangene Vertrauen der Europäer in den Rechtsstaat und die Gerechtigkeit.“ Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU), Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) und Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) hatten am Wochenende gefordert, die Vorwürfe schnell aufzuklären.

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Daimler soll sich aus Geheimtreffen zurückgezogen haben

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  • Herr Robbie McGuire@
    Und Sie bestätigen mein Eindruck von Ihnen: außerhalb des tatsächlichen Leben stehen. Und natürlich sich auf keinen politisch bestätigen, da müssten Sie ja öffentlich eine Meinung und Taten vertreten.

    Das bedarf der Übersetzung oder haben Sie einen Bibelspruch ?

  • Herr Peter Spiegel - 24.07.2017, 12:09 Uhr
    Herr Robbie McGuire Ihre Beiträge bestätigen meine Meinung, Sie sind offenbar Teil einer mafiösen Bewegung mit religiöser Verwirrtheit. Genau so ist das mit Ihren Bibelsprüchen.
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    Und Sie bestätigen mein Eindruck von Ihnen: außerhalb des tatsächlichen Leben stehen. Und natürlich sich auf keinen politisch bestätigen, da müssten Sie ja öffentlich eine Meinung und Taten vertreten.

  • ."wer ohne schuld ist, der werfe den ersten stein - dürfen Sie das?"

    "Na, wenn Sie der Meinung sind, wieder mal billig zu antworten. Das liegt Ihnen".

    Herr Robbie McGuire Ihre Beiträge bestätigen meine Meinung, Sie sind offenbar Teil einer mafiösen Bewegung mit religiöser Verwirrtheit. Genau so ist das mit Ihren Bibelsprüchen.

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