Kartellamt ermittelt
Bayer unter Verdacht der Preisabsprache

Das Bundeskartellamt hat zwei Standorte des Pharma- und Chemiekonzerns Bayer wegen des Verdachts verbotener Preisabsprachen durchsucht. Es bestehe der Verdacht, dass Bayer Vital in wettbewerbswidriger Weise Einfluss auf die Wiederverkaufspreise seiner Produkte in Apotheken genommen hat. Das könnte erhebliche Ausmaße haben.

HB FRANKFURT. Das Bundeskartellamt habe am Donnerstag die Standorte Leverkusen und Köln der Vertriebsgesellschaft Bayer Vital zur Sicherstellung relevanter Dokumente unter die Lupe genommen, teilte die Behörde mit. Bayer habe seine Kooperationsbereitschaft erklärt.

Das Magazin "Stern" hatte am Mittwoch berichtet, dass Bayer mehr als 11 000 Apotheken mit Sonderrabatten dazu gebracht haben soll, die Preise für rezeptfreie Medikamente wie Aspirin hoch zu halten. Bayer hatte dies zurückgewiesen: "Es gibt keine rechtswidrigen Preisabsprachen zwischen Bayer Vital und den Apothekern."

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