Kartellamt gefragt
Strabag darf bei Züblin einsteigen

Dem Mehrheitseinstieg des österreichischen Bauunternehmens Strabag beim Stuttgarter Baukonzern Ed. Züblin steht nichts mehr im Wege. Die EU-Kommission hat das Vorhaben genehmigt.

HB BRÜSSEL. Allerdings muss nun noch das deutsche Bundeskartellamt die Auswirkungen auf regionale Asphaltmischmärkte in Ostdeutschland und München prüfen.

Die EU-Wettbewerbsbehörde teilte am Freitag in Brüssel mit, der Einstieg von Strabag bei Züblin werde den europaweiten Wettbewerb im Baubereich nicht behindern. Beide Unternehmen sind international tätig. In Deutschland ist die Strabag das größte Straßenbauunternehmen. Das Bundeskartellamt hat allerdings bereits Bedenken für den Asphaltbereich in Berlin, Chemnitz, Leipzig/Halle, Rostock und München geäußert. Die Kommission entschied, dass diese Bereiche nun von den deutschen Wettbewerbshütern geprüft werden sollten.

Züblin verspricht sich nach früheren Angaben von dem Einstieg der Strabag vor allem ein kräftiges Wachstum in Osteuropa. Die österreichische Strabag-Holding hatte im Frühjahr 53,6 Prozent an Züblin von der insolventen Walter Bau übernommen. Die restlichen 46,4 Prozent gehören der Stuttgarter Industriellenfamilie Lenz.

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