Kauf von Ivax soll Generikahersteller weiter stärken
Teva rettet sich mit Patentmedizin ins Plus

Der weltgrößte Hersteller von Nachahmerpräparaten, der israelische Konzern Teva Pharmaceutical Industries, hat im zweiten Quartal den Nettogewinn um fünf Prozent auf 241 Mill. Dollar gesteigert. Vor allem das Multiple-Sklerose-Medikament Copaxone verkaufte sich gut.

Bloomberg HB NEW YORK. Dadurch konnte der Konzern das schwächere Geschäft bei den so genannten Generika ausgleichen. Wie das Unternehmen weiter mitteilte, kletterte der Umsatz um vier Prozent auf 1,2 Mrd. Dollar.

Derzeit versucht Teva, durch die Übernahme des größten Konkurrenten Ivax die Marktführerschaft zu verteidigen. Im zweiten Quartal waren die Erlöse in Nordamerika um acht Prozent auf 624 Mill. Dollar gefallen. „Für jeden, der die Entwicklung von Teva in den vergangenen Jahren verfolgt hat, ist der Rückgang der Generika-Verkäufe in den USA ziemlich schockierend“, sagte Ori Hershkovitz, Analyst bei Leader & Co. in Tel Aviv.

Der Umsatz mit Copaxone – einem von zwei patentierten Medikamenten, die Teva produziert – stieg dagegen nach Unternehmensangaben um 29 Prozent auf 291 Mill. Dollar.

Der Gewinn der im amerikanischen Miami ansässigen Ivax Corporation sank im zweiten Quartal um 5,3 Prozent auf 45,6 Millionen Dollar. Grund sind offenbar Kosten für Unternehmen, die Ivax gekauft hatte. Der Umsatz kletterte von 464 Mill. Dollar auf 577 Mill. Dollar.

Der Kauf von Ivax durch Teva für 7,4 Mrd. Dollar wird die größte jemals von einem israelischen Unternehmen getätigte Übernahme sein.

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