„Kein Ende des Branchenbooms“
Süd-Chemie behält neue Bestmarken im Blick

Das Spezialchemieunternehmen Süd-Chemie sieht sich trotz zuletzt etwas langsamerer Wachstumsraten auf Kurs, im Gesamtjahr ein Rekordergebnis einzufahren.

HB MÜNCHEN. „Im Zuge der guten Weltkonjunktur ist in der chemischen Industrie kein Ende des Aufwärtstrends in Sicht“, teilte die Süd-Chemie AG am Montag in München mit. Die größten Wachstumsimpulse kämen aus Asien und dem Mittleren Osten. In Europa falle das Wachstum bei der Produktion derzeit zwar etwas niedriger aus als im Boomjahr 2006. „Die Chemieproduktion in Deutschland knüpft jedoch nahtlos an die gute Entwicklung im Vorjahr an.“ Vor diesem Hintergrund rechnet der Konzern im Gesamtjahr weiterhin mit einem Umsatzplus von rund zehn Prozent auf 1,1 Mrd. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) soll rund doppelt so stark zulegen.

In den ersten neun Monaten wuchs der Konzernumsatz um knapp elf Prozent auf 787,5 Mill. Euro. Das Ebit verbesserte sich um gut 19 Prozent auf 66 Mill. Euro. Zum Halbjahr waren die Erlöse noch um 14 Prozent, das Ebit sogar um 64 Prozent gestiegen. Ein Konzern-Sprecher verwies auf ein ungewöhnlich gutes zweites Quartal, bei dem der Konzern unter anderem von zwei vorgezogenen Großaufträgen profitiert habe. Die niedrigeren Wachstumsraten im dritten Quartal, die der Konzern nicht gesondert auswies, seien eher als Normalisierung zu werten. Daher bestätige das Unternehmen auch die Jahresprognose, die im Juli erhöht worden war.

Vor allem das globale Geschäft mit Gießerei-Produkten, Waschmittelzusätzen und Beschleunigerstoffen für die Industrie (Katalysatoren) brumme weiter, hieß es. Gestiegene Rohstoffkosten könnten zunehmend an die Kunden weitergegeben werden.

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