Kein Interesse an Reifensparte
Pirelli winkt bei Continental ab

Der italienische Reifen- und Kabelhersteller Pirelli zeigt sich beim deutschen Autozulieferer Continental desinteressiert. Nach der Absage verringerten Conti-Aktien ihre Kursgewinne.

HB MAILAND. Pirelli wolle aus eigener Kraft wachsen, sagte Chairman Marco Tronchetti Provera am Mittwoch in Mailand bei der Vorstellung der Geschäftsstrategie. Am Freitag hatte ein italienischer Pressebericht Spekulationen wieder aufflammen lassen, nach denen Pirelli die Reifensparte von Conti übernehmen könnte. Pirelli-Manager hätten sich bereits mit Bankern und Beratern getroffen, hatte das italienische Magazin „Il Mondo“ gemeldet.

Der Konzern ist nach dem Kauf der Siemens-Autozuliefertochter VDO hoch verschuldet. Die kreditfinanzierte Übernahme von Conti durch den Konkurrenten Schaeffler hat die Situatuion nochmals verschärft. Durch den Verkauf der Reifensparte flössen Mrd. in die klamme Kasse und die Finanzsituation würde sich entspannen. Auch den Rivalen Michelin und Bridgestone wird ein Interesse an dem Segment nachgesagt.

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