Kein Interesse mehr an Verbundnetz Gas
RWE will weiter organisch wachsen

Der Essener Energiekonzern RWE will in den kommenden Jahren aus eigener Kraft stetig im einstelligen Prozentbereich wachsen. Außerdem sollen bis zu zehn Prozent des Kraftwerksparks erneuert werden.

HB ESSEN. Hintergründe seien neben dem Kernenergie-Ausstieg auch ein Ersatzbedarf für veraltete Anlagen, sagte RWE-Vorstandschef Harry Roels am Dienstagabend in Essen. Geplant sei ein Mix aus fossilen Energieträgern wie Braun- und Steinkohle sowie Gas. Bereits 2004 werde mit ersten Entscheidungen gerechnet.

Roels sagte, bis Mitte nächsten Jahres würden die 12 Vertriebsregionen, die mit der neuen Konzernstrukur eingerichtet wurden, ihre Strategien dafür vorlegen. Dabei komme es darauf an, dass Strom, Gas und Wasser möglichst überall aus einer Hand angeboten würden. Zur Verstärkung sei RWE auch weiterhin an Übernahmen interessiert, allerdings in kleinerem Außmaß. Zukäufe in Milliardenhöhe seien nicht mehr geplant.

Zu den in Frage kommenden Akquisitionen zählt Roels die deutschen Aktivitäten der zum Verkauf stehenden RAG-Tochter Steag. Man sei ausschließlich an den inländischen Kraftwerken interessiert. Die internationale Steag-Sparte IPP komme für RWE nicht in Frage. Auch an dem Bieterverfahren für die Leipziger Verbundnetz Gas AG (VNG) werde man sich nicht beteiligen, sagte Roels, der vor einiger Zeit noch grundsätzliches Interesse an dem größten ostdeutschen Gasversorger bekundet hatte.

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