Kein Kommentar von IWKA
Großaktionäre wollen gegen Entlastung des IWKA-Vorstands stimmen

Die beiden Großaktionäre des Maschinenbauers IWKA AG werden auf der Hauptversammlung am kommenden Freitag in Karlsruhe gegen die Entlastung des Vorstandes stimmen.

DÜSSELDORF. In einem Brief, der dem Handelsblatt vorliegt, kündigen der britische Hermes-Fonds und der Threadneedle-Fonds an, in der Versammlung dem Vorstand die Entlastung zu verweigern. Hermes hält knapp über 5 Prozent am IWKA-Kapital und ist damit zweitgrößter Aktionär der im M-Dax notierten IWKA. Der US-Investor Guy Wyser-Pratte, der mit 6,5 Prozent größter Aktionär ist, will ebenfalls gegen die Entlastung des Vorstandes stimmen. Der Amerikaner war im vergangenen November bei IWKA eingestiegen und will den Aktienkurs steigern. Ein IWKA-Sprecher wollte sich zu dem Brief nicht äußern.

Sollten die Kritiker sich mit anderen Aktionärsgruppen verbinden, könnten sie eine Hauptversammlungsmehrheit gegen den Vorstand erreichen. Die beiden Großaktionäre kritisieren die schwache Rendite des Konzerns und fordern eine Konzentration auf die lukrative Anlagentechnik mit der gewinnstarken Robotertochter Kuka. Die anderen Bereiche sollten verkauft werden. IWKA-Chef Hans Fahr hat dies bisher abgelehnt und will nur aus der Prozesstechnik aussteigen.

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