Kein Rückzug von der NYSE
Daimler will an US-Börse bleiben

Auch nach dem Verkauf von Chrysler will Daimler an der US-Börse notiert bleiben. Das sagte Vorstandschef Dieter Zetsche in einem Interview.

HB BERLIN. Die künftige Daimler AG will trotz des Verkaufs der US-Sparte Chrysler an den amerikanischen Börsen notiert bleiben. Das sagte Vorstandschef Dieter Zetsche der „Welt am Sonntag“. Das Listing an den US-Börsen sei zwar aufwendig. Es habe aber eine disziplinierte Wirkung auf den Konzern, sagte Zetsche. Er verteidigte den Verkauf Chryslers. „Ich habe getan, was jeder Vorstandschef tun muss“, sagte er. Nach intensiver Prüfung und Beratung seien Vorstand und Aufsichtsrat zu dem Ergebnis gekommen, dass Daimler die Zusammenarbeit mit Chrysler auch mit der nun geringen Beteiligung von 19,9 Prozent nutzen könne.

Die Risiken des US-Marktes und Belastungen aus Pensionsaufwendungen und Gesundheitskosten seien drastisch reduziert worden. „Ich werde immer ein Chrysler-Guy bleiben“, betonte Zetsche jedoch. Die Zeit bei Chrysler sei für ihn beruflich „die lehrreichsten Jahre meines Lebens“ gewesen.

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