"Kein schlechter Deal"
Analyst: Conti und Phoenix passen zusammen

Nach Meinung von Analysten ist für Continental der Kaufpreis für die geplante Übernahme der Phoenix vertretbar.

HB HAMBURG/HANNOVER. Mit Blick auf die von Continental errechneten Synergien von 30 Mill. Euro pro Jahr sei der Aufwand für die Übernahme von 227 Mill Euro zuzüglich der Phoenix-Schulden von 277 Mill. Euro "relativ gering", sagte Marc-Rene Tonn, Analyst der Vereins- und Westbank (VuW), am Montag vwd. Da zudem die Produktportfolios beider Unternehmen gut zueinander passten, sei dies für Continental "kein schlechter Deal".

Conti kommt seinen weiteren Angaben zufolge mit der Rückführung der Verschuldung gut voran und wird für Ende 2003 eine Verschuldungsquote von rund 80% ausweisen. So könne eine Übernahme durchaus getätigt werden, sagte Tonn, der außerdem in den nächsten Jahren günstige Cash-Flow-Ströme erwartet. Den von Conti gebotenen Preis von 15 Euro je Stückaktie bezeichnete der Analyst als fair. Dies sei eine Prämie von 15% zum letzten Kurs vor der Ankündigung.

Das Übernahmeangebot komme zum gegenwärtigen Zeitpunkt gleichwohl "überraschend". Im abgelaufenen Jahr sei eine entsprechende Transaktion immer wieder gerüchteweise im Gespräch gewesen, aber von beiden Unternehmen zurückgewiesen worden. Phoenix habe zuletzt von einer geplanten Umstrukturierung gesprochen und möglichen Asset-Swaps mit Continental.

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