Kein Squeeze-Out nach Übernahme
Puma-Kleinaktionäre dürfen bleiben

Der französische Luxusgüterkonzern PPR plant nach der Übernahme des Sportartikelherstellers Puma keine Zwangsabfindung der Kleinaktionäre. Das ist insofern eine gute Nachricht, als viele Anleger die Höhe des Gebots als zu niedrig empfinden.

HB MÜNCHEN. „Es gibt auch keine Pläne für ein Delisting von Puma“, sagte Puma-Vorstandschef Jochen Zeitz am Donnerstag in einer Telefonkonferenz. Er bekräftigte, dass bei Puma in Folge der Übernahme keine Stellen abgebaut werden sollen.

Puma-Aufsichtsrat und -Vorstand empfehlen den Aktionären die Annahme des PPR-Angebots von 330 Euro je Aktie. Der Preis sein angemessen, teilte Puma am Donnerstag mit. Das Angebot liege im langfristigen Interesse der Gesellschaft und ihrer Beschäftigten.

PPR hatte sich über Ostern 27 Prozent an Puma gesichert und den übrigen Aktionären ein freiwilliges Angebot gemacht. Viele Puma-Aktionäre hatten die Offerte als zu niedrig bezeichnet und auf eine Erhöhung gehofft. Diese blieb aber aus. Zu Handelsbeginn lag das Papier mit 331,67 Euro knapp über dem Angebotspreis.

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