Kein weiteres Angebot von Finanzinvestoren
AIM im Rennen um Böhler-Uddeholm abgeblitzt

Im Poker um die Privatisierung des Edelstahlerzeugers Böhler-Uddeholm werden die Karten neu gemischt. Nachdem die AIM-Bietergruppe mit ihrer Kaufofferte bei der ÖIAG spektakulär abgeblitzt ist gibt es derzeit kein weiteres Angebot von Finanzinvestoren.

HB WIEN. Die Österreichische Industrieholding AG (ÖIAG) habe das Angebot der AIM Austria Industrie Management GmbH AIM zur Übernahme des Pakets ausgeschlagen, teilte AIM mit. Böhler-Uddeholm gaben daraufhin an der Wiener Börse im Frühhandel deutlich auf 48,43 (50,0) nach.

„Wir haben ein klares Angebot gelegt, das ist jetzt eine klare Absage“, sagte AIM-Sprecher Manfred Waldenmair am Montag zu Reuters. Die ÖIAG habe das Angebot in einem Schreiben der Investmentbank Morgan Stanley am Freitag abgelehnt. In dem Schreiben sei mitgeteilt worden, dass „eine Verbesserung der wirtschaftlichen Attraktivität des Anbots nicht gegeben sei“ und der Vorstand der ÖIAG dem Aufsichtsrat über das Angebot nicht berichten werde, so Waldenmair.

AIM hatte am 31. Oktober ein bis 30. November befristetes, verbindliches Kaufoffert für den staatlichen Viertelanteil an Böhler-Uddeholm mit einem Fixpreis je Aktie abgegeben. Bei der Aufsichtsratssitzung der ÖIAG vorigen Dienstag war dieses Angebot diskutiert worden, eine Entscheidung über die Privatisierung unter Hinweis auf noch fehlende Informationen und mit dem Wunsch nach Nachbesserung des Angebots allerdings vertagt worden. Morgen Dienstag, 1900 Uhr, nimmt der ÖIAG-AR nun den zweiten Anlauf zur Festlegung des Privatisierungprozederes. Allerdings unter nun geänderten Vorzeichen - steht das AIM-Angebot, welches die zweite AR-Sitzung ausgelöst hat, nun nicht mehr zur Debatte.

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