Keine Angaben zum Kaufpreis
BASF kauft Feinchemie-Spezialist Orgamol

BASF, Nummer eins der Chemie, stärkt sein Feinchemie-Geschäft mit dem Zukauf der Firma Orgamol aus der Schweiz.

HB BERLIN. Mit den Privateigentümern, die drei Viertel der Anteile an dem Unternehmen hielten, sei bereits eine Einigung erzielt worden, teilte BASF am Freitag mit. Nun sei noch die Zustimmung der Mitarbeiter erforderlich, die über eine Stiftung mit einem Viertel an dem Unternehmen beteiligt seien. Durch den Zukauf des Unternehmens würden die Ludwigshafener nach eigenen Angaben zu den weltweit zehn führenden Konzernen in der Auftragsproduktion für die Pharmaindustrie aufsteigen. Orgamol erwirtschaftete 2004 einen Umsatz von 100 Millionen Euro. Über den Kaufpreis machte BASF keine Angaben.

Am 25. Juni soll nun auf einer Versammlung der Schweizer Mitarbeiter deren Zustimmung zu dem Vorhaben eingeholt werden. Diese vorausgesetzt sowie die Genehmigung der Kartellbehörden, sei mit einem Abschluss der Transaktion zum Ende des dritten Quartals zu rechnen, sagte ein BASF-Sprecher.

„Dies ist ein strategischer Schritt auf dem Weg zu unserem Ziel, die Feinchemie weiter auszubauen“, sagte Martin Laudenbach, Leiter des Bereichs Feinchemie bei den Ludwigshafenern. BASF wolle einen Umsatz von drei Milliarden Euro sowie eine Ebitda-Rendite vor Sondereinflüssen von 20 Prozent in der Sparte erreichen. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete BASF in der Feinchemie einen Umsatz von 1,793 Milliarden Euro.

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