Keine Angst vor Übernahme
Rheinmetall-Chef erwägt nach Röchling-Ausstieg Zukäufe

Rheinmetall-Chef Eberhardt fürchtet trotz des Röchling-Ausstiegs keine Übernahme durch einen US-Konkurrenten. Vielmehr sieht er selbst Raum für Akquisitionen.

HB BERLIN. Der Vorstandsvorsitzende von Rheinmetall, Klaus Eberhardt, rechnet nicht damit, von einem amerikanischen Rüstungsunternehmen übernommen zu werden. «Diese Spekulationen entbehren jeder Grundlage«, sagte er der »Welt am Sonntag« (Wams). An der Ausrichtung des Autozuliefer- und Rüstungskonzerns werde sich grundsätzlich nichts ändern.

Eberhardt wies gleichfalls Gerüchte über eine Aufspaltung des Unternehmens zurück: Automotive und Defence seien das Fundament, auf dem wir Rheinmetall weiterentwickeln werden, betonte er laut »Wams«. Dagegen sieht er durch den Ausstieg der Röchling-Gruppe Spielraum für »kleinere und mittlere Akquisitionen«. Aber nur wenn sie zu einer unmittelbaren Wertsteigerung führten, schränkt er ein. Spruchreife Pläne gebe es allerdings noch nicht.

Röchling hatte vergangene Woche angekündigt, die Mehrheitsbeteiligung an Rheinmetall von 42,1 Prozent im Rahmen einer Privatplatzierung zu verkaufen. Die Gruppe hält 73,7 Prozent der Stammaktien und 10,48 Prozent der Vorzugspapiere .

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