"Keine Anzeichen für Aufschwung in Auftragsbüchern"
BASF-Chef bleibt skeptisch

Die Chemiebranche rechnet offenbar noch nicht mit einer baldigen Erholung ihrer wirtschaftlichen Lage. „Wenn ich mir unsere Auftragsbücher anschaue, sehe ich den Aufschwung nicht“, sagte Jürgen Hambrecht, der Vorstandsvorsitzende des weltgrößten Chemiekonzerns BASF, dem Berliner "Tagesspiegel".

HB FRANKFURT. Vor kurzem hatte Hambrecht gesagt, er rechne nicht vor Jahresende mit einer wirtschaftlichen Erholung. Positive Tendenzen erwarte er frühestens im vierten Quartal.

Der Sprecher des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI), Manfred Ritz, sagte der Zeitung: „Dass der europäische Markt sich verbessert hat, sehen wir nicht. Es gibt keine Indikatoren dafür, dass sich das bald ändern würde, in keiner Region.“

Die Chemiebranche gilt allgemein als frühzyklische Branche, die Schwankungen des Wirtschaftsklimas immer schon vor anderen Branchen in den Auftragsbüchern spürt. So profitiert sie als einer der ersten Industriezweige von einem Aufschwung.

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