Keine betriebsbedingten Kündigungen
K+S tritt auf die Kostenbremse

Der Kasseler Düngemittelspezialist K+S will ab 2005 jährlich rund 20 Millionen Euro Kosten sparen.

HB FRANKFUrt .Um dieses Ziel zu erreichen, müssten allerdings vorher rund 35 Millionen Euro investiert werden, sagte ein Unternehmenssprecher am Donnerstag. Mit dem Geld solle der Ausbau einer unterirdischen Verbindung zwischen den Kalibergwerken in Hessen und Thüringen finanziert werden. Ziel sei es, die Ausbeutung und den Transport von Rohsalz zu verbessern. Das senke langfristig die Produktionskosten. Das Projekt soll im vierten Quartal 2004 fertig gestellt werden.

Zuvor hatte Klaus-Dieter Müller, Mitglied der K+S-Geschäftsführung, in der Hauszeitung des Unternehmens erklärt, der Konzern wolle auch die Energiekosten senken und Arbeitszeiten flexibler gestalten. Diese Maßnahmen würden Kosten um bis zu 2,5 Millionen Euro drücken. Betriebsbedingte Kündigungen werde es nicht geben, sagte er. Das Unternehmen hatte im ersten Halbjahr 2003 unter anderem wegen gestiegener Energie- und Personalkosten im wichtigsten Geschäftsfeld Kali- und Magnesiumprodukte weniger verdient als im entsprechendem Vorjahreszeitraum.

2002 Jahr hatte der Konzern vor Steuern und Zinsen 132,8 Millionen Euro erwirtschaftet und 2,26 Milliarden Euro umgesetzt.

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