Keine Preisabsprachen
Volkswagen bleibt Millionen-Buße erspart

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat am Donnerstag ein früheres Gerichtsurteil bestätigt, wonach Europas größter Autohersteller keine Preisabsprachen getroffen hat. Volkswagen muss damit auch keine Geldbuße in Millionen-Höhe zahlen.

HB LUXEMBURG. Die EU-Richter wiesen in Luxemburg einen Einspruch der EU-Kommission gegen ein Urteil des EU-Gerichts erster Instanz zurück. Das Gericht hatte damals bereits entschieden, die Kommission habe nicht bewiesen, dass VW unerlaubte Preisabsprachen gemacht habe. Der EuGH bestätigte nun diese Entscheidung.

Die Kommission hatte ein Bußgeld von 31 Mill. Euro verhängt, weil das Unternehmen nach ihrer Auffassung 1996 und 1997 mit illegalen Preisfestsetzungen beim Passat gegen Wettbewerbsrecht verstoßen hatte. VW habe seinen Händlern praktisch verboten, die damals neuen Passat-Modelle unterhalb der offiziellen Preisempfehlung zu verkaufen, hatte die Kommission erklärt.

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