Kellogg's
Kunden immer noch sauer – Umsatz sinkt

Der US-Lebensmittelkonzern Kellogg's erhält die Quittung für Gestank aus der Packung. Eine neueartige Verpackung kam aus diesem Grund bei den Kunden nicht gut an.
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HB BATTLE CREEK. Die Kunden nehmen dem US-Lebensmittelkonzern Kellogg immer noch seine stinkenden Verpackungen übel. Nicht zuletzt wegen des Rückrufs von 28 Mio. Kartons Frühstücksflocken sank der Umsatz im dritten Geschäftsquartal (bis 2. Oktober) um vier Prozent auf 3,2 Mrd. Dollar. Der Gewinn schrumpfte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um sechs Prozent auf 338 Mio. Dollar.

Firmenchef David Mackay sprach am Dienstag von einem enttäuschenden Abschneiden und führte dies auch auf starke Konkurrenz zurück. "2010 ist ein herausforderndes Jahr und wir haben deshalb vor zwei Wochen unsere Gesamtjahresprognose gesenkt." Das Unternehmen geht nun davon aus, dass der Umsatz leicht schrumpft. Erst 2011 soll es wieder aufwärtsgehen.

Kellogg ist die Nummer eins bei Müsli und Frühstücksflocken. Stinkende Folie bei den Sorten Apple Jacks, Corn Pops, Froot Loops und Honey Smacks hatte bei einigen Kunden zu Übelkeit und Erbrechen geführt. An dem schon einige Monate zurückliegenden Debakel knabbert Kellogg bis heute.

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