Kernmarke noch rückläufig
BMW im Juli mit Absatzplus

Der Münchener Autobauer BMW hat im Juli den Konzernabsatz erneut leicht gesteigert, liegt aber bei seiner Kernmarke trotz der Einführung des neuen 5ers weiter unter Vorjahr. Dennoch ist der Konzern mit der Einführung der neuen Baureihe zufrieden und bekräftigt seine Prognose.

Reuters MÜNCHEN. „Die BMW Group geht für das Gesamtjahr weiterhin davon aus, bei allen Marken den Absatz des vergangenen Jahres zu übertreffen“, teilte BMW am Freitag in München mit. Insgesamt - also inklusive Mini - verkaufte BMW im Juli 93.229 Fahrzeuge, was einem Anstieg von 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. In der Kernmarke verbuchte der Konzern hingegen mit 76506 Einheiten nochmals einen Absatzrückgang von 1,7 Prozent. Der Mini konnte hingegen wieder erneut kräftig zulegen. Der wichtigste Markt für die Münchener sind trotz des schwachen Dollars nach wie vor die USA.

USA bleibt stärkster Märkt

„Erfolgreich startete der Absatz des neuen BMW 5er, der am 5. Juli in Europa eingeführt wurde“, teilte der Konzern mit. Zusammen mit dem Vorgängermodell, das noch in anderen Märkten verkauft werde, habe BMW im Juli 16 562 5er verkauft - ein Plus von 13,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

Vor allem der Wechsel bei der zweitwichtigsten Baureihe hatte BMW im ersten Halbjahr kräftig belastet und zu einem deutlichen Absatzrückgang geführt. Per Ende Juli liegt BMW in der Kernmarke nach wie vor um 4,9 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum. Konzernweit ergibt sich hingegen ein zumindest leichtes Plus von 0,4 Prozent auf 638 090 Fahrzeuge. Der Mini-Absatz legte im Juli erneut um 19 Prozent auf 16 723 Fahrzeuge zu. Damit seien in den ersten sieben Monaten 106 603 Einheiten des Kleinwagens verkauft worden, teilte BMW mit.

„Wie auch im ersten Halbjahr sind die USA stärkster Markt für BMW Automobile.“ Hier habe BMW im Juli den Absatz um 15,8 Prozent auf 22.105 Einheiten gesteigert. In Deutschland sei der Verkauf hingegen um 15,7 Prozent auf 18.199 Fahrzeuge gefallen.

Die BMW-Aktie notierte am Vormittag mit 33,80 Euro um 0,75 Prozent im Plus.

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