Kingfa: Chinesischer Kunststoffriese auf Europakurs

Kingfa
Chinesischer Kunststoffriese auf Europakurs

Wer sind die größten Abnehmer Ihrer Produkte?
Wir beliefern fast alle globalen Zulieferer, die im Kunststoffsektor tätig sind. Mit einigen, vor allen deutschen Zulieferern pflegen wir langjährige Geschäftsbeziehungen, die ihren Ursprung in China hatten. Wir sind in allen Bereichen stark, da unsere Produktpallette alle bekannte Kunststofftypen umfasst. Große Abnehmer finden Sie deshalb in allen oben genannten Anwendungsbereichen.

Wo sehen Sie die größten Wachstumschancen – weltweit?
Im Moment sehen wir die größten Wachstumschancen in unserer Globalisierungsstrategie, wir waren ja bis dato im europäischen und amerikanischen Markt gar nicht präsent. Dort ergeben sich für uns große Chancen, die wir konsequent nutzen. In Indien haben wir zum Beispiel 2013 einen relativ kleinen Wettbewerber übernommen und sind mittlerweile einer der dominierenden Anbieter. Aber auch in China werden sich weiterhin Wachstumsoptionen ergeben, vor allem mit neuen und innovativen Produkten wie unseren carbon fibre composites. Diese innovativen Produkte sind natürlich auch für Europa und Nordamerika interessant.

Kingfa ist seit stark gewachsen. Wo wollen Sie in zehn Jahren stehen?
Wir wollen dieses starke Wachstum weiter vorantreiben. In zehn Jahren wollen wir der größte und innovativste Hersteller von Kunststoffcompounds weltweit sein. Wir sind auf einem guten Weg.

Der Aktienkurs spiegelt das aber nur zum Teil wider. Warum?
Wir sind 2004 an der Börse Schanghai gelistet worden. Im Anschluss an den Börsengang hat sich Aktienkurs ausgezeichnet entwickelt. In letzter Zeit ist der chinesische Aktienmarkt bekanntermaßen unter Druck geraten, wir konnten uns diesem Abwärtstrend nicht entziehen. Ich habe aber volles Vertrauen, dass sich der chinesische Markt wieder erholen wird.

Herr Yuan, vielen Dank für das Interview.

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