Klebebandproduzent
Tesa klebt an Innovationen

Der Klebebandproduzent Tesa strebt nach deutlichen Dellen eine Rückkehr auf den Wachstumskurs an. Ab dem Jahr 2011 will die Nummer zwei in der Welt, hinter dem US-Konzern 3M, mittels neuer Produkte wieder ein Umsatzplus von jährlich 5 Prozent und eine zweistellige Umsatzrendite erreichen.

HAMBURG. "2009 und 2010 werden schwierige Jahre. Da müssen wir durch. Dennoch werden wir an unseren Investitionen festhalten", sagte Tesa-Chef Thomas Schlegel dem Handelsblatt. "Ab 2011 rechnen wir wieder mit normalem Geschäft und werden dann zügig zu unserer zweistelligen Umsatzrendite zurückkehren."

Das Unternehmen baut derzeit zwei neue Produktionsanlagen am Stammsitz Hamburg auf. Durch eine äußerst präzise Beschichtung sollen sie dem Klebeband zusätzliche Funktionen wie die Verbreitung medizinischer Wirkstoffe oder die Durchleitung von Licht ermöglichen. "Die beiden neuen Anlagen sollen unser Wachstum beflügeln. Im zweiten Halbjahr 2009 bringen wir die ersten Produkte", kündigt Schlegel an.

Der Produktkategorie Klebeband sagen Experten noch erhebliches Entwicklungspotenzial voraus, da sie bei geringem Gewicht präzises Arbeiten mit zusätzlichen Funktionen verknüpft. "Unser Ziel ist das intelligente Klebeband, das noch mehr kann", sagt der Tesa-Manager. Die Tochter des Hamburger Kosmetikkonzerns Beiersdorf legte heute ihre Bilanz 2008 vor.

Die Bremsspuren der weltweiten rückläufigen Wirtschaft sind deutlich sichtbar. Die globale Dynamik ist in den von der Industrie abhängigen Klebebandmärkten zum Stillstand gekommen: Der Gesamtmarkt lag für das Jahr 2008 durch ein stark rückläufiges viertes Quartal nur noch auf dem Niveau des Vorjahres.

Die Hamburger machten mit ihren Kunden, die vorwiegend aus der Handy-, Auto- und Druckindustrie kommen, im Jahr 2008 einen Umsatz von 860 Mio. Euro. Nach einem durchschnittlichen Umsatzzuwachs von jeweils 5 Prozent in den Jahren 2003 bis 2007 blieben die Hanseaten mit 1,7 Prozent deutlich darunter. "Der Tesa-Umsatz hat sich 2008 besser als der Markt entwickelt. Der Wachstumstrend hat sich allerdings im 2. Halbjahr abgeflacht.

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