Kleine Ziffer, große Wirkung
Firmen müssen Umsätze neu berechnen

Die Idee klingt plausibel: Ab 2017 sollen die Umsätze nach dem Rechnungslegungsstandard IFRS 15 möglichst einheitlich ermittelt werden. Doch einige Branchen stellen die neuen Regeln vor eine große Herausforderung.
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Walldorf/DortmundDie Lockangebote kennt jeder: Ein Smartphone für einen Euro plus langfristigen Vertrag. Dabei ist den meisten klar, dass sie das Handy über die monatlichen Telefongebühren bezahlen. So wurden die Einnahmen bislang auch bei den Telekomkonzernen verbucht. In Zukunft wird das nicht mehr möglich sein.

Denn von 2017 an gilt neuer Rechnungslegungsstandard. Firmen, die nach IFRS bilanzieren – in der EU sind das vor allem kapitalmarktorientierte Unternehmen – müssen sich dann an die neuen Regeln unter IFRS 15 halten. Der neue Standard soll die bisherigen Regeln vereinheitlichen. Vor allem unter dem US-Handelsrecht GAAP gab es bislang noch viele verschiedene Berechnungsmethoden für unterschiedliche Branchen.

Der Umsatz sei für viele Jahresabschlussanalysen und auch Aktienbewertungen überaus wichtig, sagt Bernhard Pellens, Professor für Internationale Unternehmensrechnung an der TU Dortmund. Deshalb sei die Standardisierung grundsätzlich sehr zu befürworten.

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