Knapp 1,6 Millionen Mitarbeiter
Deutsche Marken-Hersteller erwarten gute Zeiten

Deutsche Marken-Hersteller sind wieder optimistisch. Trotz des mäßigen Jahresbeginns rechnen die Unternehmen jetzt mit allmählich steigenden Umsätzen und besseren Erträgen.

HB BERLIN. In den ersten drei Monaten dieses Jahres verzeichnete die Hälfte der befragten Mitglieder des Markenverbandes höhere Erlöse als vor einem Jahr, wie der Verband am Mittwoch berichtete. Allerdings seien die Geschäfte der Firmen schlechter als zu Jahresende 2004 gelaufen.

„Die ersten Monate des Jahres 2005 sind für die Markenartikelwirtschaft leider von einem weiterhin negativen Konsumklima mit neuen, unerwarteten Tiefpunkten in der Anschaffungsneigung geprägt“, erklärte der Hauptgeschäftsführer des Verbands, Horst Prießnitz. In der Umfrage bewerteten dem Verband zufolge fast 70 Prozent der teilnehmenden Firmen die Wirtschaftslage in Deutschland insgesamt als eher schlecht bis sehr schlecht.

Die Unternehmen blicken dem Verband zufolge aber mit mehr Zuversicht auf die weiteren Geschäfte. Für das Frühjahr rechnen 40 Prozent der Befragten mit steigenden Umsätzen, nur 19 Prozent befürchten einen Rückgang. „Die vorsichtig positive Perspektive spiegelt sich auch in den Einschätzungen der Ertragsaussichten wider“, erklärte der Verband. Mehr als ein Drittel der Unternehmen geht von besseren Erträgen aus, nur etwa ein Sechstel befürchtet Ertragseinbußen.

Zu den rund 400 Mitgliedern des Verbands gehören große Markenhersteller wie Beiersdorf, Nestle, Dr. Oetker oder Miele. Die Markenartikel-Industrie erzielte dem Verband zufolge 2003 Umsätze von 337 Milliarden Euro und erwirtschaftete gut sieben Prozent des deutschen Bruttoinlandsprodukts. Die Branche beschäftigte knapp 1,6 Millionen Mitarbeiter.

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