Knapp acht Prozent weniger PKW verkauft
BMW fällt hinter Mercedes zurück

Der erfolgsverwöhnte Autobauer BMW hat im Juli einen deutlichen Absatzrückgang hinnehmen müssen.

HB MÜNCHEN. Im vergangenen Monat sank die Zahl der verkauften Autos der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce um 7,7 Prozent auf 102 452, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Der Konzern führte die Entwicklung auf den außergewöhnlich großen Absatzerfolg des 3er-Modells im Juli 2005 zurück. Überdies komme das neue 3er-Coupe erst im September auf den Markt.

BMW hat damit erstmals seit Monaten wieder weniger Autos seiner Kernmarke verkauft als der Erzrivale Mercedes: Mit rund 86 600 Autos hat BMW rund 5 400 Stück weniger als Daimler-Chrysler von seinem Flaggschiff Mercedes verkauft.

Als weitere Begründung für den Absatzeinbruch nannte BMW, dass der Geländewagen X5 sich dem Ende seines Lebenszyklus nähere. Sein kleinerer Bruder X3 bekommt im September eine optische Auffrischung, was die Nachfrage zuletzt gedämpft habe.

In der vergangenen Woche hatte Panke betont, BMW halte an dem Ziel fest, im laufenden Jahr erneut einen Absatzrekord zu erreichen. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir weiterhin die Nummer 1 bleiben“, hatte Panke erklärt, der am 1. September vom bisherigen Produktionsvorstand Norbert Reithofer abgelöst wird.

Von Januar bis Juli habe das Absatzplus in der BMW-Gruppe 5,7 Prozent betragen, hieß es. Insgesamt seien in dem Zeitraum 800 931 Modelle ausgeliefert worden.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%