Knapp unter Analystenprognosen
Chemiekonzern DSM erwartet niedrigeren Betriebsgewinn

Der niederländische Chemiekonzern DSM erwartet im laufenden dritten Quartal einen niedrigeren Betriebsgewinn als im Vorquartal und hält im Gesamtjahr das Erreichen des Vorjahresergebnisses für unwahrscheinlich.

Reuters AMSTERDAM. DSM-Aktien gaben kurz nach Handelsbeginn um fast fünf Prozent nach auf 39,50 Euro.

Im zweiten Quartal sei ein Reingewinn von 68 Millionen Euro erwirtschaftet worden, teilte DSM am Freitag in Amsterdam mit. Im Vorjahreszeitraum hatte der Reingewinn 959 Millionen Euro betragen, allerdings einschließlich Sondererträge von 840 Millionen Euro. Den Betriebsgewinn gab DSM für das zweite Quartal mit 67 Millionen Euro an. Analysten hatten den Betriebsgewinn im Durchschnitt mit 70 Millionen Euro prognostiziert.

Im laufenden Quartal werde der Betriebsgewinn deutlich niedriger sein als im zweiten Quartal, teilte DSM weiter mit, ohne genaue Prognose abzugeben. Das Unternehmen erwarte zwar im vierten Quartal eine Verbesserung der Marktbedingungen. Es sei dennoch unwahrscheinlich, im Gesamtjahr einen Betriebsgewinn auf Vorjahresniveau zu erzielen. 2002 hatte DSM einen Betriebsgewinn von 383 Millionen Euro ausgewiesen.

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